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Häufig gestellte Fragen
 
Zeit Epoche Besonderheiten der Epoche, Ereignisse und wichtige Fundstellen
500 000–5500 v.Chr. Alt- und Mittelsteinzeit
(Paläo- und Mesolithikum)
  • Jäger und Sammler («Höhlenbewohner»); Werkzeuge aus Geröllen und Silex («Feuerstein»).
  • Chopper von Riehen (rund 130 000 Jahre alt); Faustkeil von Bettingen (rund 80 000 Jahre alt); Stichel und Kratzer aus Silex («Feuerstein») vom Bruderholz (ca. 15 000 Jahre alt).
5500–2200 v.Chr. Jungsteinzeit
(Neolithikum)
  • Erste Bauerndörfer; geschliffene Steinbeile und Werkzeuge aus Silex; Gefässe aus gebranntem Ton.
  • Werkzeuge aus Silex in Riehen und Bettingen sowie auf dem Münsterhügel; Gefässe aus gebranntem Ton in Liestal und Binningen.
2200–800 v.Chr. Bronzezeit
  • Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Bronze
    (Bronze = 9 Teile Kupfer + 1 Teil Zinn).
  • Depotfund beim Spitalschürentor / Elisabethenschanze (Beilklingen, Sicheln, Armschmuck); befestigte (?) Siedlung auf dem Martinskirchsporn; Grabhügel im Britzigerwald (Riehen).
800–450 v.Chr. Ältere Eisenzeit
(sog. Hallstatt-Zeit)
  • Werkzeuge, Waffen und Schmuck aus Eisen.
  • Grabhügel in der Hard (Muttenz); Grabfunde in Kleinbasel.
450–30 v.Chr. Jüngere Eisenzeit
(sog. Latènezeit)
  • Kelten: im schweizerischen Mittelland «Helvetier»; in der Regio Basiliensis «Rauriker».
  • Unbefestigte Siedlung Basel-Gasfabrik (ca. 150–80 v.Chr.).
  • oppidum (= stadtartige Siedlung) auf dem Münsterhügel mit murus gallicus (= Holz-Erde-Befestigung mit Frontmauer und Graben; ca. 50–30/15 v.Chr.).
  • Armringe aus Glas; aus Italien importierte Wein-Amphoren; geprägte und gegossene Münzen.
30 v.Chr.–400 n.Chr. Römische Epoche
  • Unter Kaiser Augustus wird der Münsterhügel Stützpunkt römischer Truppen.
  • Die ansässigen Kelten werden romanisiert; sie nehmen römische Sitten und Bräuche an (Gallo-Römer).
  • Basel = römischer vicus (Dorf) im Schatten von Augusta Raurica.
  • Nach 260/270 n.Chr.: Der Rhein wird wieder Grenze; Befestigung des Münsterhügels.
  • 374 n.Chr.: Der Geschichtsschreiber und Offizier Ammianus Marcellinus erwähnt in diesem Jahr ein munimentum robur (Befestigung, in Kleinbasel) und erstmals namentlich den Ort Basilia.
  • Um 400 n.Chr.: Abzug der am Rhein stationierten römischen Truppen.
400–800 n.Chr. Frühmittelalter
(Völkerwanderungszeit)
  • Romanen = Latein sprechende Nachfahren der Gallo-Römer.
  • Alamannen = eingewanderter, germanischer Stamm.
  • Franken = germanische Oberschicht.
  • Münsterhügel = Sitz des Bischofs.
  • 617 n.Chr.: Erwähnung eines Ragnachar, Bischof von Augst und Basel.
800–1500 n.Chr. Mittelalter
  • Nach 800 n.Chr.: Bau eines Doms (Münster) durch Bischof Haito (763–836 n.Chr.).
  • 917 n.Chr.: Einfall der Magyaren. Sarkophag des «von den Heiden erschlagenen Bischofs Rudolf» in der Ostkrypta des Münsters.
  • Um 1100: Bau der ersten Stadtmauer unter Bischof Burkhard von Fenis.
  • 1. Hälfte 13. Jh.: Bau der Inneren Stadtmauer.
  • 1225: Bau der ersten Rheinbrücke unter Bischof Heinrich von Thun.
  • Nach 1255 bzw. nach 1270: Kleinbasel ist befestigt.
  • 18.10.1356: Grosses Erdbeben von Basel.
  • 1362–1398: Bau der Äusseren Stadtmauer (heute noch 3 Tore: St. Albantor, Spalentor, St. Johanns-Tor).
  • 1431–1447: Konzil zu Basel; Stadtbeschreibung des Aenaeas Silvius Piccolomini, des späteren Papstes Pius II.
  • 1444: Schlacht bei St. Jakob.
  • 1450: Gründung der Universität Basel.
1500–1900 n.Chr. Frühe Neuzeit
  • 1531/32 bzw. 1547–1577: Verstärkung der Äusseren Stadtmauer durch Bollwerke (z.B. Elisabethenbollwerk).
  • 1622–1628: Bau von Artilleriebastionen (z.B. Steinenschanze).
  • 1615/17, 1615/22, 1642/54: Vogelschaupläne der Stadt Basel von Matthäus Merian.